Unterstützung für Aktion Aufschrei beim Konzert von Wecker und Wader

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Mitglieder der Werkstatt für gewaltfreie Aktion - Baden, des Heidelberger Friedensratschlags und des Friedensplenums Mannheim nutzen am 17. Juli 2011 die Gunst der Stunde, traten doch im Mannheimer Rosengarten mit Konstantin Wecker und Hannes Wader zwei Musiker auf, die ihr musikalisches Können auch gerne für eine Welt ohne Waffen einsetzen. Die Besucher mit dem Kampagnen-Faltblatt zu begrüßen und sie um eine Unterschrift für das Rüstungsexportverbot zu bitten war also naheliegend. Die Resonanz war überwiegend positiv und das Ergebnis erfreulich, weil zahlreiche weitere Unterschriften gesammelt wurden.
Weckers transparenter Abgang
Die über 2.000 BesucherInnen des Konzerts "Kein Ende in Sicht", bei dem die begnadeten Barden Wecker und Wader von drei exzellenten Musiker begleitete wurden, waren hingerissen und forderten frenetisch Zugabe um Zugabe. Diesem Drängen gaben die Musiker gerne nach. Doch damit nicht genug, denn plötzlich tummelten sich vor der Bühne Personen, und es sah aus, als wollten diese die Bühne entern. Stattdessen entrollten sie aber das Kampagnen-Transparent und der darauf gerichtete Scheinwerfer-Spot ließ allen buchstäblich ein Licht aufgehen: Stoppt den Waffenhandel!
Weitere Personen reichten Wecker etwas auf die Bühne. Bereitwillig erklärte er dem Publikum, dass es sich um ein Transparent der Aktion Aufschrei handle. Gut informiert stellte er den aktuellen Bezug zu Waffenlieferung nach Libyen her.
Für Wecker kam der "Zwischenfall" nicht überraschend. In ihrer unnachahmlich initiativ emsigen Art hatte Hedi Sauer-Gürth ihn bereits im Vorfeld um Unterstützung gebeten, der er gerne entsprach.
Konstantin Wecker unterstützt Unterschriftensammlung
Nachdem die Zuschauer erfreut über den tollen Auftritt der Musiker und der Aktion Aufschrei in einer kleinen Nebenrolle längst auf dem Heimweg waren, konnte nach dem Konzert Wecker ganz direkt erlebt werden: Unter widrigen technischen Bedinungen filmte Hedi Sauer-Gürth beim Unterschreiben und wie er sein Engagement begründete. Die Ungeheuerlichkeit, dass Deutschland weltweit drittgrößter Waffenexporteur ist, hält er noch viel zu wenig in der Öffentlichkeit diskutiert.
Sehen Sie das Video, welches die Stimmung im Konzertsaal einfängt und warum Wecker einer absurden Welt Wut und Zärtlichkeit entgegensetzen möchte. zum Video





