Thema Rüstungsexporte in TV-Sendungen
Aufgrund ihrer langjährigen Recherche- und Aufklärungsarbeit bewirken Organisationen und Personen aus dem Trägerkreis von Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!, dass über Rüstungsgeschäfte, ihre Folgen und ihre Profiteure berichtet wird.
Unsere Kritik am Waffenhandel wird nicht nur in politischen Magazinsendungen aufgegriffen, sondern auch in kabarettistischen Sendungen wie etwa in Neues aus der Anstalt (ZDF) oder in NDR extra3.

„Waffen gehen immer: mit Landes-Beteiligung zum Export-Meister“
SWR-TV-Sendung, „Zur Sache Baden-Württemberg" mit Holger Rothbauer (pax christi) und Jürgen Grässlin (Sprecher „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“)
Maschinenpistolen, Panzer, Kampfjets: Weltweit reißen sich Armeen um Waffen made in Germany, made in Baden-Württemberg. Wir fragen uns, warum die Waffen immer wieder in Krisengebieten auftauchen und dass zwischen Herstellern und Politik immer wieder Geld fließt. Firmen wie Heckler & Koch, Diehl Defence, MTU, Cassidian, Tognum in Baden-Württemberg haben daran ihren Anteil und Nutzen. 2011 wurden Kriegswaffen im Wert von 2,1 Milliarden Euro ausgeführt. 50 Prozent mehr als 2010.
Die Kirchen haben diese Entwicklung jetzt heftig kritisiert. In ihrem Rüstungsexportbericht 2011 geißeln sie, dass deutsche Waffen immer häufiger in Entwicklungsländern und Krisengebieten auftauchen.
Es scheint ein stilles Einverständnis zwischen Waffenproduzenten und Politik zu bestehen: Wenn bei der Bundeswehr gespart wird, könnte Waffenmaterial großzügiger als bisher exportiert werden. Dass ab und an Geldsummen an Parteien fließen, wie im Fall Heckler & Koch, hat damit nichts zu tun. Sagen die empfangenden Parteien und die spendenden Herstellerfirmen.
Den Beitrag auf der SWR2-Seite ansehen

- Die CDU-Kreisverband Rottweil von Volker Kauder (links) und der FDP-Kreisverband Tuttlingen von Ernst Burgbacher (rechts) haben Geld von Heckler & Koch bekommen.
Waffengeschäfte für Parteispenden?
Wie Heckler & Koch politische Landschaftspflege betreibt
Der Rüstungskonzern Heckler & Koch soll einen Amtsträger bestochen haben, um ein Waffengeschäft mit Mexiko abschließen zu dürfen. Die Firma gab der FDP 20.000 Euro und der CDU 70.000 Euro. Wofür?
Report Mainz berichtete am 13.12.2011, dass der FDP-Kreisverband Tuttlingen, dem Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär (FDP) angehört, Spenden von Heckler & Koch erhalten hat . Auch der CDU-Kreisverband Rottweil von Volker Kauder (CDU) hat Geld vom Waffenherstellers bekommen. Sehen Sie sich den Beitrag an bei Report Mainz.

Stoppt den Export von 200 Leopard-Panzern nach Saudi Arabien!
Keine Panzer aus Düsseldorf nach Saudi Arabien!
Am 19.11.2011 demonstrierten verschiedene Friedensgruppen unter dem Motto "Legt den Leo an die Kette" gegen den Panzerexport. Dabei wurde auch Rheinmetall aufgefordert auf das Geschäft zu verzichten, welches wesentliche Komponenten für den Panzer herstellt. Die Nachrichtensendung Lokalzeit des WDR-Fernsehens brachte einen kurzen Bericht über die Demo.
Sehen Sie sich den Bericht an durch Klick auf den Link und dann in der Aufzählung auf "Kompakt".
zum Lokalzeit-Bericht
Zum Demoaufruf und der Aktion

G-36-Affäre - Deutsche Sturmgewehre für Gaddafi
Libysche Rebellen sind im Besitz von deutschen G36-Gewehren. Wie Recherchen des ARD-Politikmagazins KONTRASTE ergaben, wurden die Waffen bei Heckler & Koch in Baden-Württemberg hergestellt. Die Sturmgewehre fielen den Rebellen beim Sturm auf die Residenz von Diktator Gaddafi in der Hauptstadt Tripolis in großer Anzahl in die Hände, berichteten Augenzeugen.
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Umstrittener Rüstungsexport -
Deutsche Gewehrfabrik für Saudi-Arabien
Der Export deutscher Leopard-Panzer nach Saudi-Arabien sorgte für scharfe Kritik an der Bundesregierung. Doch Deutschland gab offenbar auch grünes Licht dafür, dass eine ganze Fabrik zur Produktion von G-36-Sturmgewehren der Firma Heckler & Koch nach Saudi-Arabien exportiert worden ist. KONTRASTE deckt auf, dass die Fabrik bereits eingeweiht ist und im Internet schon Werbung für die deutschen Gewehre aus saudischer Fabikation gemacht wird. zur KONTRASTE-Sendung

Ab in die Wüste
Schwäbische Gewehre für Saudi-Arabien
Die heftige Debatte um den Export moderner Leopard 2-Kampfpanzer nach Saudi-Arabien hat gezeigt hat, wie fragwürdig solche Geschäfte sein können. Jetzt ist ist die SWR2-Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg!" einem neuen Geschäft mit modernen deutschen Waffen aus Oberndorf auf der Spur. Solche Waffen aus dem Hause Heckler & Koch, so sagt Siemon Wezeman vom renommierten Friedensforschungsinstitut SIPRI in Stockholm, sind noch mehr dazu geeignet, Demokratiebewegungen zu unterdrücken. Aktion Aufschrei -Stoppt den Waffenhandel! und Jürgen Grässlin kommen auch zu Wort
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SWR-Nachrichtensendung greift Kritik von Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel! auf
Die Kritik am Bau der Fabrik für G36-Sturmgewehre von Heckler & Koch in Saudi-Arabien war die Topmeldung in der SWR-Fernsehsendung "Landesschau" Baden-Württemberg am 18.07.2011 um 21.45 Uhr. zum Filmbeitrag

Militärlaster für Diktatoren
Warum Daimler noch vor kurzem Rüstungsgüter an Gaddafi & Co. geliefert hat
Die Daimler AG hat noch 2010 Diktaturen mit Rüstungsgütern beliefert, die brutal gegen ihr eigenes Volks vorgehen. Darunter sind nach Angaben des Konzerns Libyen, Algerien, Ägypten und Saudi-Arabien. So transportierten vor kurzem Mercedes-Militärlaster Gaddafis Panzer nach Bengasi, um die Aufstände dort niederzuschlagen. Militärexperten sagen, die Speziallaster aus dem Werk Wörth seien für Gaddafi „unabdingbar“, um seine Panzer zu verlegen.
Das Politikmagazin REPORT MAINZ hat am 09. 05.2011 einen sehr aufschlussreichen Beitrag ausgestrahlt. Der Film kann auf der SWR-Seite angesehen werden. zum Filmbeitrag

Waffen gegen Öl – Deutsche Gewehre für Arabiens Despoten
Im ARD-Politikmagazin Kontraste vom 17.03.2011 kritisiert Jürgen Grässlin die Lieferung von Maschinenpistolen und Sturmgewehren von Heckler & Koch, sowie die G36-Lizenzvergabe an Saudi-Arabien durch die Bundesregierung.
Die ausweichenden Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zu einem Rüstungsexportstopp gegen Saudi-Arabien und von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) zur Wahrung von Menschenrechten wirken angesichts dieser Tatsachen wie blanker Zynismus.
Sie können die Sendung auf der Kontraste-Homepage ansehen. Dort finden Sie auch die Redebeiträge als Manuskript.

Urban Priols Rüstungsexport-Satire
In der ZDF-Satire-Sendung vom 27.09.2011 begaben sich Urban Priol und Erwin Pelzig wieder auf ihre satirische Monatsvisite und warfen einen Blick in die politischen Festzelte. Sehenswert sind Priols satirische Äußerungen über Rüstungsexporte z. B. nach Griechenland. Sie können sich die Sendung auf der ZDF-Seite nochmals anschauen oder als Video-Podcast herunterladen.
http://anstalt.zdf.de/
In der 54-minütigen Sendung können Sie diese ab Minute 44:40 bis 48:20 ansehen. Klicken Sie auf das Doppelpfeilsymbol im Balken unter dem Bild und schieben es bis zu der Stelle, wo in dem eingeblendeten kleinen Rechteck 44:40 angezeigt wird.

Waffenexport-Weltmeister Johannes Schlüter
Ein drehbares Rückgrat - das ist das Geheimnis von Deutschlands erfolgreichstem Waffenexporteur. Von den Extra 3 Autoren Dennis Kaupp und Jesko Friedrich. NDR extra3 vom 29.7.2011

Kabarettist Erwin Pelzig nimmt die deutsche Rüstungsexportpraxis aufs Korn
Sehen Sie sich den Auftritt des fränkischen Kabarettisten in Urban Priols Sendung Neues aus der Anstalt vom 22.02.2011 an. Der Beitrag beginnt bei Minute 36.40. Zur Sendung.



